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Temperatur Performance von DC/DC-Wandlern
Die in den vorliegenden Anwenderhinweisen
genau beschriebene Temperatur-Performance
von DC/DC-Wandlern ist stets höher als der
angegebene Betriebstemperaturbereich. Der
Hauptgrund für ein Festhalten am Betriebstemperaturbereich
ist die Schwierigkeit der
genauen Festlegung der Leistung außerhalb dieses
Temperaturbereichs.
Es bestehen einige einschränkende Faktoren, die
die Leistung physikalisch beeinträchtigen, wie
etwa die Curie-Temperatur des im DC/DCWandler
verwendeten Kernmaterials (die niedrigste
Curie-Temperatur bei von Recom verwendeten
Materialien beträgt 125°C). In DC/DCWandlern
werden auf Grund ihrer hohen
Zuverlässigkeit und ihrer hohen Lebensdauer
fast ausschließlich Keramikkondensatoren
eingesetzt. Dennoch kann die absolute
Kapazität dieser Kondensatoren abfallen, wenn
die Temperatur über 85°C ansteigt (Anstieg
der Welligkeit). Außerdem ist der Leistungsverlust
innerhalb der aktiven Schaltkomponenten
zu berücksichtigen, auch wenn
diese sehr hohe Temperaturen zulassen. Ihre
Leitfähigkeit sinkt, wenn die Temperatur 100°C
überschreitet.
Aus diesem Grund können DC/DC-Wandler auch
über ihre angegebene Betriebstemperatur hinaus
eingesetzt werden, vorausgesetzt, dass die in der
Spezifikation angegebene Leistungsminderung
gemäß Derating eingehalten wird. Komponenten,
die außerhalb des angegebenen Betriebstemperaturbereichs
eingesetzt werden, erbringen
möglicherweise nicht dieselbe Leistung, die in
der Spezifikation angegeben ist.
Als Anhaltspunkt für die Stabilität eines Geräts
dient die Änderung seiner Betriebsfrequenz bei
Temperaturveränderungen (siehe Abbildung 26).
Ein typischer Wert für die Frequenzabweichung
ist bei Temperaturveränderungen 0,5 % pro °C.
Dies ist im Vergleich zu anderen herkömmlichen
Teilen ein sehr niedriger Wert. Dies verdeutlicht
die leichte Handhabung des Filterns von DC/DCWandlern
von Recom, da die Frequenz über die
Belastungs- und Temperaturbereiche weitgehend
stabil ist.

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