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Parallelschaltung von DC/DC-Wandlern
Sollte die verfügbare Ausgangsleistung eines einzelnen
Wandlers für die Anwendung nicht geeignet
sein, können zur Erzielung einer höheren
Ausgangsleistung verschiedene Wandler parallel
geschaltet werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass stets eine
Parallelschaltung von Wandlern desselben Typs
zu empfehlen ist. Wird beispielsweise ein 2,5W Wandler
benötigt, sollten entweder zwei C/D Wandler
bzw. drei A/B-Wandler und nicht ein
C/D- und ein A/B-Wandler verwendet werden.
Grund dafür ist die Tatsache, dass die
Ausgangsspannungen dabei nicht ausreichend
übereinstimmen, um zu gewährleisten, dass ein
Wandler vom Typ C/D doppelt soviel Leistung
bringt wie ein Typ A/B. Außerdem könnte es sein,
dass lediglich 1 Watt vom C/D-Wandler und 1,5
Watt vom A/B-Wandler entnommen werden.
Selbst bei parallel geschalteten Wandlern desselben
Typs, erfolgt die Belastung ungleichmäßig.
Dennoch liegt die Schwankung bei der Ausgangsbelastung
sehr wahrscheinlich bei lediglich
etwa 10 %, da die Ausgangsspannungen gut
abgestimmt sind.
Bei der Verbindung von Wandlerausgängen muss
daran gedacht werden, dass die Taktfrequenz
nicht synchron ist, weshalb eine Entkopplung eingesetzt
werden muß. Eine Möglichkeit ist eine
einfache Diodenentkopplung. Dies ist hauptsächlich
bei 12 V- und 15 V-Ausgängen zu empfehlen,
bei denen die Diodenflußspannung (in der
Regel 0,6 – 0,7 Volt) das Funktionieren des
Schaltkreises nicht nennenswert beeinträchtigt
(siehe Abbildung 4). Bei kleineren Ausgangsspannungen
ist die Diodenflußsspannung in der
Regel zu hoch und deshalb eine Parallelschaltung
der Wandler nicht empfehlenswert. Bei dieser
Methode kommt es zu einer Überlagerung der
Störungen, die die Welligkeit der beiden Wandler
übersteigt. Diese kann wiederum durch Einsatz
eines externen Kondensators am parallel
geschalteten Ausgang verringert werden.
Die bevorzugte Methode bei der Parallelschaltung
von Wandlern ist die Verwendung eines Glättungsfilters
am Ausgang (siehe Abbildung 5).
Diese Konfiguration verfügt nicht nur über einen
geringeren Spannungsverlust als die Diodenmethode,
sondern ermöglicht bei der Auswahl
einer geeigneten Drosselspule und eines zusätzlichen
externen Kondensators auch eine erhebliche
Reduzierung der Welligkeit der einzelnen
Wandler.


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