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Linienspektrum von DC/DC-Wandlern
Sämtliche DC/DC-Wandler sind Schaltwandler
und verfügen daher über ein Frequenzspektrum.
Dadurch wird ein stabiles und voraussagbares
Störungsspektrum, unabhängig von den Belastungsbedingungen,
gewährleistet.
Bei einer genaueren Untersuchung des
Störungsspektrums (siehe Abbildung 23) sind
verschiedene Peaks zu erkennen. Sie gehen aus
von der Grundschaltfrequenz und dessen
Oberwellen (ungerades Linienspektrum) sowie
das vollständig begradigte Spektrum mit doppelter
Grundschaltfrequenz (gerades Linienspektrum).
Die EG-Richtlinien für leitungsgebundene Interferenz
decken eine Bandbreite von 150 kHz bis
30 MHz ab. Bei einem Wandler mit einer nominalen
Schaltfrequenz von 100 kHz, würden 299
einzelne Linienspektren auftreten. Außerdem
kommt es zu einer Abweichung von der absoluten
Schaltfrequenz mit Produktionsabweichung.
Aus diesem Grund würde ein Teil mit einer nominalen
Frequenz von 90 kHz über die gesamte
Bandbreite von 30 MHz weitere 33 Linien aufweisen.
Die absolute Eingangsspannung verursacht
ebenso eine leichte Abweichung der
Schaltfrequenz (siehe Abbildung 24). Aus diesem
Grund haben wir zum Erhalt eines allgemeinen
leitungsgebundenen Störlevels eine Auflösungsbandbreite
verwendet, um die Spektren zu überprüfen.
Diese breite Auflösungsbandbreite ergibt
bei sämtlichen Peaks ein maximales Level,
anders als einzelne Linienspektrum. Dies ist
leichter abzulesen und kompensiert automatisch
Abweichungen der Schaltfrequenz auf Grund von
Produktionsabweichungen bzw. Unterschieden
bei der absoluten Eingangsspannung (siehe Abbildung
25).
Die leitungsgebundenen Emissionen werden in
allen Fällen unter voller Belastung gemessen. Bei
geringeren Belastungen fallen die Emissionslevel.
Folglich ist die volle Belastung die schlechteste
Bedingung für leitungsgebundene Leitungsstörungen.


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