Zurück
Mindestlast / Leerlaufspannung
Bei nicht geregelten DC/DC-Wandlern wird davon
ausgegangen, dass sie mit mindestens 10% Last
betrieben werden, folglich ist die
Ausgangsspannung unterhalb dieses Belastungswertes
undefiniert. Bei bestimmten Schaltungen
kann dies ein Problem darstellen.
Der einfachste Weg, sicherzustellen, dass sich
die Ausgangsspannung innerhalb eines festgelegten
Toleranzbereichs bewegt, ist der Einsatz
externer Belastungswiderstände, sodass stets
eine Grundlast von 10 % des Wandlers gegeben
ist (siehe Abbildung 12). Dies ist allerdings nicht
sehr effizient, da diese Belastung stets 10 % des
Nennstromes in Anspruch nimmt, wodurch für
den Wandlerbetrieb lediglich 90 % übrig bleiben.
Eine weitere einfache Möglichkeit ist der Einsatz
von Zener-Dioden am Ausgang. Es wird empfohlen
diese zusammen mit einem Reihenwiderstand
oder einer Reihendrosselspule zu verwenden,
da es im Falle des Zenereffekts zu einem
starken Stromstoß kommen kann, der ansonst
möglicherweise Störungen im angeschlossenen
System hervorruft.

|