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Lange Versorgungsleitungen
Erfolgt die Versorgung über Kabel, gibt es verschiedene
Gründe für die allgemein übliche
Verwendung von isolierten DC/DC-Wandlern
(siehe Abbildung 13). Im Vergleich zur
Leiterbahnen auf Platinen ist die EMVEmpfindlichkeit
bei Versorgung über Kabel sehr
hoch. Durch die Isolation des Kabels über einen
DC/DC-Wandler an beiden Enden, erscheint jede
Störung über das Kabel als Gleichtaktstörung und
wird an den Wandlern automatisch wieder
zurückgesetzt.
Ein weiterer Grund ist die Reduzierung von
Kabelverlusten durch die Verwendung von höherer
Spannung und somit geringe Stromweiterleitung
durch das Kabel sowie die Rückwandlung
beim letzten Schaltkreis. Dadurch werden ebenso
Stör- und EMV-Empfindlichkeit reduziert, da
für die Beeinflussung erforderliche Störspannung
ebenso ausgeschaltet wird.
Betrachtet man beispielsweise ein System mit
einer 5V-Versorgung, das bei einem entfernten
Schaltkreis einen Ausgang mit 5 V und 500 mW
benötigt und nimmt an, dass das Verbindungskabel
einen Widerstand von 100 Ω hat, so würde das
Kabel bei Verwendung eines R05N05/RN-0505
zur Stromumwandlung an einem Kabelende und
einer Stromstärke von 100 mA einen Stromverlust
von 1W (I2R) aufweisen. RO/RN wäre nicht geeignet,
da dies für die gesamte Stromversorgung
gilt. Folglich ist für den letzten Schaltkreis
kein Strom verfügbar. Bei Verwendung von
RO5B12/RB-0512D zur Erzeugung von 24 Volt
und R24A05/RA2405D zur Wiederherstellung
von 5Volt ist lediglich eine 21mA-Stromversorgung
über das Kabel erforderlich, der
Kabelverlust beträgt 44 mW.

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